Immer häufiger werden norddeutsche Kommunen von Unwettern heimgesucht. Auf diese Folgen des Klimawandels sind die meisten aber nicht vorbereitet. Was müssen sie tun?
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Über die Dokumentation:
Schlagartig verdunkelt sich der Himmel, innerhalb kürzester Zeit entlädt er sich: Starkregen. Immer häufiger werden norddeutsche Kommunen von solchen Unwettern heimgesucht. Und die Gemeinden sind kaum darauf vorbereitet.

Bürgermeisterin: “Man fühlt sich nirgendwo mehr sicher”

Das hat sich auch im Sommer 2019 wieder gezeigt: Teile der Samtgemeinde Elm-Asse bei Wolfenbüttel beispielsweise wurden zwei Mal in kürzester Zeit von Wassermassen überflutet und zusätzlich mit Schlamm von den Feldern verdreckt. “Das ist schon ein komisches Gefühl und man fühlt sich eigentlich auch nirgendwo mehr sicher”, sagt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Regina Bollmeier.

Gefährdung durch Starkregen in Norddeutschland

Der Deutsche Wetterdienst hat durch die Auswertung von Radardaten ermittelt, dass die Gefahr von Starkregen insbesondere in Norddeutschland bisher “deutlich unterschätzt” worden ist. Seit dem Jahr 2001 erfassen Radardaten alle Starkregenereignisse in Deutschland. Zuvor wurden nur die betroffenen Messstationen ausgewertet.

Durch die neuen Daten zeigt sich für Meteorologen ein verändertes Bild: Intensiver Starkregen, der zwei, drei Stunden anhält, mit Gewittern und Unwetter verbunden ist, ist gleichmäßiger im Land verteilt als die Meteorologen bisher angenommen hatten. Auch in Norddeutschland gibt es eindeutig eine Gefährdung durch Starkregen. Es müsse mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit von Starkregen gerechnet werden als bisher angenommen, so die Experten.

Kommunen oftmals überfordert

Autor Sebastian Bellwinkel zeigt, dass kleine Kommunen mit den Herausforderungen durch den Klimawandel oftmals überfordert sind: Wegen der hohen Verschuldung fehlt meistens das Geld. Und das wenige Personal kann die Mammutaufgabe kaum stemmen. In der Not analysieren Bauamtsleiter und freiwillige Feuerwehr neuralgische Punkte in der Kanalisation, wo Rohre die Regenmengen nicht mehr fassen konnten und dann überlaufen.

Der Autor hat außerdem das Ehepaar Schrader im Harz besucht, dessen Haus vor zwei Jahren nach einem Starkregen unter Wasser stand und das zusehen musste, wie sich der Bau eines Regenrückhaltebeckens immer wieder verschob. Der nächste Starkregen kann das Anwesen, das die Schraders bis heute nicht fertig saniert haben, wieder unter Wasser setzen.

Was können Kommunen tun?

Prominente Meteorologen wie Sven Plöger und Frank Böttcher erläutern die durch den Klimawandel bedingten Hintergründe. Experten raten, Kommunen sollten mit professioneller Hilfe analysieren, wo bei Starkregen Gefahren drohen und ob dagegen zum Beispiel Regenrückhaltebecken oder größere Kanalrohre Abhilfe schaffen könnten.

Die Dokumentation zeigt auch, dass sich im Großraum Hildesheim/Goslar mehrere Landkreise und Städte in einem Verbund organisieren, um entlang von Flussläufen über Gemeindegrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. So teilen sie sich die Aufgaben und die Kosten.

Nguồn: https://keshadaily.com/

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21 thoughts on “Unwetter: Die unterschätzte Gefahr durch Starkregen | Doku | NDR | 45 Min

  1. Das (für mich) Beste: alle Beamten, Tierschützer und sonstigen Heiligen fahren mit dem Verbrennungsmotor zum Termin….ähm…sorry….Vorbildfunktion…schon gehört???

  2. https://youtu.be/H0OJMn6R7BU Vielleicht und hoeffentlich kann die im Video installierte Anlage Ihnen gegen Ueberschwemmung und Grundwassermangel nuetzlich sein. Funktioniert gut bei uns. Wir kaempfen gegen aehnliches Problem aber schlimmer. Gruess aus Indonesien.

  3. Scheißt doch auf den Neuntöter das Rückhaltebecken ist wichtiger als der Scheiß Naturschutz die vom NABU sind alles Sesselfurzer die von nix ne Ahnung haben denn wenn bei denen auch mal Land Unter ist dann scheißen die auch ganz schnell auf den Naturschutz aber da die vom NABU ja nicht betroffen sind mischen die sich überall ein und verzögern so wichtige Projekte wie das Rückhaltebecken.

  4. 6:45 "das sich das Eis zurück zieht, das sehen sie, dass wird weniger."

    Würde man vielleicht sehen aber dein CGI scheiß als Beweis zu nehmen halte ich doch für sehr schwammig…

  5. Das kostet Geld, was die Kommunen häufig nicht haben…

    Für all mögliche Sch… in der Welt wird das Geld mit vollen Händen zum Fenster rausgeworfen und hier saufen sie ab.

    Da stimmt doch etwas Grundsätzlich nicht.

  6. Die Lösung liegt ganz klar auf der Hand. Lasst den Menschen mehr Geld über am Ende des Monats. Sprich, Steuern runter. Lasst die Kommune selsbt bestimmen, wieviel sie an Steuern eintreiben will, und nicht alles über den Wasserkopf Berlin, wo keiner weiß, wo das Geld eigentlich landet.
    Somit haben sowohl die Kommunen als auch die darin lebenden Menschen mehr Freiheiten, über genau solche Dinge wie Dämme oder Entwässerungen selbst zu entscheiden und es auch selbst effizient zu finanzieren und realisieren.
    Ach ja, und auch über irgendwelche Tier-Arten. Ich kann mir vorstellen, dass den Leuten irgendwelche Vögel, deren Nistplätze eventuell durch Überflutung zerstört werden könnten, herzlich egal sind. Oder wer würde das Leben eines Vogels über einen mehrere 10tausend Euro teure Renovierung stellen?

  7. Die Klima Forscher warnen uns doch schon über 30 Jahre und es glaubt ihnen doch immer keiner. Das ist erst ein kleiner Anfang… das schlimmste kommt noch.

  8. 29:30 das ist genau der supermarkt der 2017 kurz vorm absaufen war. da fehlten nur wenige Zentimeter. der ernst der lage wird von dem bürgermeister gar nicht erkannt. das ist schon fast fahrlässig. der markt war damals wie auch der ort in westlicher richtung von der außenwelt abgeschnitten und die feuerwehr musste den markt und viele häuser retten und den ort versorgen. unfassbar was der hier vom stapel lässt.

  9. Wir brauchen wirklich eindeutig mehr Sicherheit in unserem wertvollem Leben. Man sollte unbedingt viel mehr machen, als immer nur dumm herum sitzen und Däumchen drehen.

  10. Wenn ich die 3 Komiker mit ihren Strohhüten seh, krieg ich Brechreiz.

    Nach dem Motto:

    "Klar hier gibts Vögel und Pflanzen, nein wir können hier kein Rückhaltebecken bauen…."

    Lieber alle Bürger absaufen lassen ist besser^^

  11. Baut den scheiß Damm. Zum größten Teil bleibt die Wiese doch eh nicht unter Wasser. Der Arme Mann ist 61 Jahre alt und muss sein Haus renovieren weil man zu dumm ist da nen Graben zu ziehen oder nen Erddamm aufzuschütten. Kriegt man die Kriese wenn man das sieht und da alte Leute weinen weil ihre Existenz bedroht wird weilsman unfähig ist Regenwasser umzuleiten.

  12. Schuld an solchen Hochwasser liegt an der Verbauung der Abfluss Möglichkeit des Wassers und an viel zu großen Ackerflächen rings um den Ort . Eine Ackerfläche muss durch Wasserkanäle auf kleine Flächen höchstens auf einen halben Hektar getrennt werden. Das Wasser wird regelrecht durch die Großen Ackerflächen gesammelt und können durch den zubetonierten Ort nicht Richtig in den Fluss abfließen , dazu kommt noch das viele Wasser was die einzelnen Wohnhäuser verursachen. Diese Jahrzehnte langen Fehler der Baubehörde müssen nun durch teure Rückhaltebecken korrigiert werden. Da gäbe es noch viele Fehler die man aufzählen könnte aber am einfachsten ist man schiebt die Schuld auf dem Klimawandel.

  13. Was macht den der scheiß Seesener Bürgermeister in dieser Doku hier war überhaupt kein hochwasser ! Rhüden säuft schon immer ab auch schon vor 21 Jahren war das so !

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